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Gemeinsame Rabattverträge für GKV und PKV

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Die CDU-Gesundheitsexperten wollen die Grenze zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung lockern. Die CDU-Politiker Jens Spahn, Dr. Rolf Koschorrek und Karin Maag haben am Wochenende ein Positionspapier mit verschiedenen Vorschlägen eingebracht. Demnach sollen die Krankenkassen nur noch bestimmte Zusatzversicherungen anbieten dürfen. Die privaten Anbieter könnten dagegen in Zukunft von gemeinsamen Rabattverträgen profitieren.

Es sei zu prüfen, wie GKV und PKV in Fragen des Versorgungsmanagements zusammenarbeiten könnten, heißt es in dem Papier. Dies helfe der PKV bei der Kostendämpfung. „Hier sollte auch die Möglichkeit gemeinsamen Leistungseinkaufs (Arzneimittelrabattverträge, Hilfsmittel, etc.) klar geregelt werden.“

Bei den Zusatzversicherungen wollen die Unionspolitiker Angebote über Chefarztbehandlung oder Zweitbettzimmer der PKV vorbehalten. Die Kassen müssten sich auf Selbstbehalt-, Kostenerstattungs- und Versorgungstarife beschränken.

Im Gegenzug sollen die Kooperationsmöglichkeiten erweitert werden, damit die Kassen ihren Versicherten trotzdem entsprechende Angebote machen können. In Betracht gezogen werden dabei ein Betrieb gemeinsamer Geschäftsstellen, Vertriebsprovisionen und gegenseitige Dienstleistungen, etwa bei der Abwicklung der Zusatzversicherungen.

Die Vorschläge der CDU-Politiker wurden am Wochenende erstmals in der Koalition diskutiert. Über die einzelnen Vorschläge soll jetzt in kleinerer Runde verhandelt werden, heißt es aus Koalitionskreisen.

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