Rabattverträge

Barmer sucht Rat beim BMG

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Die Barmer Ersatzkasse will sich vor der Ausschreibung zu Rabattverträgen mit der Politik abstimmen. Bevor es zu einer formalen Ausschreibung kommt, werde man sich mit der Bundesregierung über das Thema Rabattverträge austauschen, sagte ein Sprecher der Kasse gegenüber APOTHEKE ADHOC. „Grundsätzlich halten wir aber an der Ausschreibung fest.“

Zwar habe die schwarz-gelbe Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag eine Überprüfung der Rabattverträge angekündigt. Derzeit gäbe es aus dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) allerdings Signale, dass die Einsparungen aus den Verträgen erkannt würden, so der Sprecher.

Deshalb suche man vor Beginn der Ausschreibung das Gespräch mit dem BMG, so der Sprecher. Nachdem die Kasse ihre Ausschreibung bereits im November auf Ende Januar verschoben hatte, kommt es nun zu weiteren Verzögerungen: Wegen der Abstimmung werde die Ausschreibung nun ein bis zwei Monate später veröffentlicht, kündigte der Sprecher an.

Zeitdruck empfindet man bei der Barmer trotzdem nicht: Bei der Fusion mit der Gmünder Ersatzkasse (GEK) Anfang des Jahres hatten die Kassen ihre jeweiligen Sortimentsverträge übernommen. „Insofern besteht für uns kein Handlungsdruck, wir haben auch so gute Angebote für unsere Versicherten“, sagte der Sprecher.

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