Apothekerproteste

Nordrhein: Streik, Anzeigen und Unterschriften

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Der Apothekerverband Nordrhein hat seine 2300 Mitglieder zum Warnstreik aufgerufen: Am 5. Dezember sollen Patienten im gesamten Verbandsgebiet nur von den Apothekenleitern versorgt werden. Die Mitarbeiter sollen unterdessen vor der Apotheke Kunden und Passanten über die Proteste informieren.

Es sei nicht länger hinnehmbar, dass der GKV-Spitzenverband nicht bereit sei, die umfangreichen Leistungen und Kosteneinsparungen der Apotheken ausreichend zu finanzieren, sagte Verbandschef Thomas Preis, der einen Tag später zum ABDA-Vize gewählt werden will.

Bis zum 22. Dezember sollen außerdem Unterschriften gesammelt werden, mit denen Patienten die Apotheker unterstützen. Die Listen werden anschließend an den GKV-Spitzenverband geschickt. Der Warnstreik soll von einer flächendeckenden Kommunikationskampagne begleitet werden: In den Lokalteilen verschiedener Tageszeitungen mit einer Gesamtauflage von 800.000 Exemplaren sollen Anzeigen geschaltet werden.

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