Rabattverträge

AOK schreibt Milliardenumsatz aus

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Während die sechste Rabattrunde der AOK alles andere als reibungslos läuft, geht die Kasse mit einer neuen Ausschreibung an den Start. Es geht um 105 Wirkstoffe, mit denen die AOK nach eigenen Angaben jährlich mehr als 2 Milliarden Euro umsetzt. Die Verträge sollen im April 2012 starten und über zwei Jahre laufen. Die AOK hält an ihrem Modell mit exklusiven Partnern fest. Dafür teilt die Kasse das Bundesgebiet in neuerdings acht Gebietslose auf.

Die Rabattverträge lösen in weiten Teilen die vierte Rabattrunde ab, ausgeschrieben sind unter anderem Schnelldreher wie Amitriptylin, Amoxicillin, Atenolol, Carbamazepin, Fenofibrat, Fluoextin, Formoterol, Glibenclamid, Granisetron, Lansoprazol, Metamizol, Pantoprazol, Phenprocoumon, Salbutamol, Sotanolol, Timolol und Venlafaxin.

Außerdem sind wie in der vorangegangenen Runde Antibiotika wie Clindamycin und Doxycyclin und Betäubungsmittel wie Fentanyl und Morphin dabei. Neu sind außerdem Anastrozol, Esomeprazol, Eprosartan, LeflunomidRepaglinid, Pramipexol und Tamoxifen. Dafür sind Bromazepan, Cotrimoxazol, Desmopressin, Fluphenazin, Glyceroltrinitrat und Sulfasalazin nicht dabei.

Auch diesmal können Hersteller für Wirkstoffe bieten, die sie noch nicht im Portfolio haben. Bei den im Juni gestarteten Verträgen führte dies zu Verwerfungen, weil der Generikahersteller Betapharm sein neu eingeführtes Metoprolol-Succinat bis heute nicht liefern kann.

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