Herzinfarktrisiko

Rauchen und hohes LDL schaden doppelt

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Rauchen und erhöhte Blutfettwerte sind die wichtigsten Risikofaktoren für einen Herzinfarkt. Zusammengenommen machen sie zwei Drittel der Gefahren aus. Raucher mit erhöhten Cholesterinwerten belasten der Lipid-Liga zufolge ihre Blutgefäße daher gleich doppelt.

Mit dem Rauchen aufzuhören verbessere die Blutfettwerte schlagartig und verringere die Gefahr von Herz-Kreislauferkrankungen. Schon nach 24 Stunden ohne Nikotin sinke das Herzinfarktrisiko. Nach einem rauchfreien Jahr sei das Herzinfarktrisiko nur noch halb so groß wie vorher.

Als normal gelten bei Erwachsenen ohne weitere Risikofaktoren wie Diabetes, Bluthochdruck oder bauchbetontes Übergewicht folgende Blutfettwerte: Das Gesamtcholesterin soll bei weniger als 200 mg/dl liegen, LDL bei weniger als 160 mg/dl, HDL bei mindestens 40 mg/dl und die Triglyzeride bei weniger als 150 mg/dl.

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