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ASS TAD 100 muss zurück

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Berlin -

TAD hat Probleme mit verunreinigten Tabletten: Vier Chargen von ASS 100 mg müssen zurück ins Lager. In den Tabletten gab es außerdem Probleme bei der Wirkstofffreisetzung. Der Generikahersteller bittet die Apotheken um Rücksendung und sofortigen Abgabestopp der betroffenen Packungen.

Betroffen sind Packungen à 100 Stück mit den Chargenbezeichnungen V16876, V16877, V16880 und V16886. Bei den routinemäßigen Stabilitätsuntersuchungen wurde eine Verunreinigung mit Salicylsäure festgestellt. Gleichzeitig konnte in den Prüfungen keine ausreichende Freisetzung des Wirkstoffes festgestellt werden. TAD bittet daher um die Prüfung der Bestände und Rücksendung aller vorhandenen Packungen. Die betroffenen Chargen dürfen nicht mehr abgegeben werden. Lieferengpässe gebe es aber nicht, so ein Unternehmenssprecher. Es handele sich um Chargen, die bereits seit längerem ausgeliefert worden seien.

Glenmark muss eine Charge seiner Mometason-Creme zurückrufen. Die Konsistenz der Creme wich im Rahmen einer Kontrolle von den Vorgaben ab. Ob es dadurch Einbußen in der Wirksamkeit gibt, teilt das Unternehmen nicht mit. Vorsorglich sollen die in den Apotheken bestehenden Vorräte zurückgeschickt werden. Betroffen sind Packungen à 100 g von Mometasonfuroat 1 mg/g mit der Chargen-Bezeichnung 05150956.

Eine Charge der antimykotischen Creme Nystatin Lederle muss ebenfalls zurückgerufen werden. Hersteller Meda meldet, dass der Konservierungsmittelgehalt der Packung à 25 g mit der Chargennummer A956 nicht den Herstellungsvorschriften entspricht. Der Rückruf sei ausschließlich eine Vorsichtsmaßnahme, so das Unternehmen. Die Sicherheit des Arzneimittels sei nicht beeinträchtigt.

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