Infektionen

Tollwut-Gefahr in Südafrika

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Südafrika-Urlauber sollten sich wegen des zuletzt gestiegenen Tollwutrisikos im Land von streunenden Hunden fernhalten. Selbst freundlich wirkende Tiere am Straßenrand können mit der gefährlichen Krankheit infiziert sein und sie übertragen, warnt das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf.

Dazu muss der Hund unter Umständen nicht einmal zubeißen: Hat der Urlauber etwa eine leichte Hautverletzung, kann schon der Kontakt mit Speichel verhängnisvoll sein. Auch Füchse, Schakale oder Mungos können das Virus übertragen. Gefahr besteht laut dem CRM in ganz Südafrika, insbesondere aber in den Provinzen Kwa Zulu-Natal und Limpopo. Von dort seien seit Beginn des Jahres bis zuletzt schon neun Todesfälle gemeldet worden.

Vor allem wer diese Regionen bereisen oder passieren will, sollte den Angaben zufolge eine Tollwutimpfung in Erwägung ziehen und sich von einem Arzt beraten lassen. Das gelte umso mehr für Urlauber, die nicht im abgeriegelten Reisebus unterwegs sind. Um vollständigen Schutz zu erhalten, sind drei Impfungen innerhalb eines Zeitraums von mindestens drei Wochen nötig.

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