Kinder

Nahrungsergänzung überflüssig

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Kinder benötigen der Stiftung Warentest zufolge in der Regel keine zusätzlichen Vitamin- und Mineralstoffe. Der Nutzen von Nahrungsergänzungsmitteln für Kinder sei nicht ausreichend belegt, heißt es in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „test“ der in Berlin ansässigen Stiftung. Die Organisation hat 23 verschiedene Produkte für Kinder untersucht. Davon wurden lediglich fünf Produkte als „mit Einschränkung geeignet“ bewertet.

Manche der untersuchten Mittel enthielten demnach die fettlöslichen Vitamine A, D oder E in einer die empfohlene Tagesdosis überschreitenden Menge. In neun Produkten kamen Mineralien vor, die für Kinder nicht empfohlen werden. Dazu zählen etwa Zink, Kupfer, Mangan und Eisen.

Hierzulande leiden Kinder eher selten unter einem Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen. Trotzdem geben Eltern jährlich rund 30 Millionen Euro für entsprechende Mittel aus. Vor allem reine Vitaminpräparate stehen hoch im Kurs, gefolgt von Produkten mit Vitamin- und Mineralstoffen zur Steigerung der Abwehrkräfte, des Wohlbefindens und der Konzentrationsfähigkeit. Eine abwechslungsreiche Kost mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Fisch und magerem Fleisch reiche laut Stiftung Warentest in der Regel aus. Extragaben seien nur sinnvoll, wenn der Kinderarzt einen Mangel feststellt.

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