Hamburg

UKE behandelt Ebola-Patienten dpa, 27.08.2014 13:32 Uhr

Hamburg - Erstmals behandeln Ärzte in Deutschland einen an Ebola erkrankten Menschen. Ein Spezialjet mit dem infizierten Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an Bord landete am frühen Mittwochvormittag auf dem Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel. Die Feuerwehr brachte den Patienten mit einem Isolierrettungswagen in das Behandlungszentrum für hoch ansteckende Erkrankungen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE).

Der Patient ist ein Epidemie-Experte aus dem Senegal. Er habe sich beim Einsatz in einem Labor in Sierra Leone infiziert, sagte ein WHO-Sprecher. Nach der Ebola-Infektion des Senegalesen zog die WHO ihre Helfer aus dem betroffenen Labor in der Stadt Kailahun nahe der Grenze zu Guinea ab. Sie sollen möglichst bald zurückkehren, vorher müssen alle Umstände der Ansteckung abgeklärt werden.

Ein Sprecher der Hamburger Gesundheitsbehörde betonte, für die Menschen in Hamburg gebe es keine Gefahr: Eine Ansteckung sei nur im direkten Kontakt mit einem Patienten möglich – etwa durch Körperflüssigkeiten. Das Ebola-Virus gehört zu den gefährlichsten Krankheitserregern der Welt. Es kann unter anderem zu Fieber und schweren Blutungen führen.

Das UKE und das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin haben bei der Therapie von hoch ansteckenden Erkrankungen einen hervorragenden Ruf. In dem speziellen Behandlungszentrum des UKE werden Patienten versorgt, die sich mit lebensbedrohlichen Erregern wie Filoviren – sie sind verantwortlich für das Ebola- und Marburg-Virus – oder Coronaviren (Sars) infiziert haben.

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