Prozess in Leipzig

Handel mit Potenzmitteln: Urologe vor Gericht

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Berlin -

Vor dem Amtsgericht Leipzig muss sich ein Urologe wegen unerlaubten Handelns mit Arzneimitteln verantworten. Er soll Potenzmittel direkt an seine Patienten verkauft haben.

Der Facharzt aus Markkleeberg soll Sildaristo, Cialis, Tadalafil sowie weitere verschreibungspflichtige Medikamente wie Tamsulosin und Nebido direkt an seine Patienten abgegeben haben. Diese konnten bar oder per Karte bezahlen. Insgesamt geht es um 689 Fälle.

Dem Arzt wird vorgeworfen, gegen § 95 Arzneimittelgesetz (AMG) verstoßen zu haben. Der Mediziner hat sich zum Prozessauftakt nicht zur Sache eingelassen, seine Anwälte haben stattdessen Rüge der örtlichen Unzuständigkeit erhoben.

Für April sind noch zwei weitere Verhandlungstermine angesetzt.

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