Von Mucos zu Aspen

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Berlin - Der südafrikanische Generikahersteller Aspen zieht mit seiner Europazentrale von London nach München – und stellt entsprechend Personal ein. 20 Mitarbeiter gibt es in Bogenhausen bereits; auch ein Marketingleiter für den deutschsprachigen Raum ist seit Monatsbeginn an Bord: Moritz Monschau hat seinen Job beim Wobenzym-Hersteller Mucos an den Nagel gehängt. Ein Nachfolger wird noch gesucht.

Monschau hatte im Februar 2011 bei Mucos als Produktmanager angefangen und weniger Monate später die Marketingleitung übernommen. Zuvor hatte er seit 2004 parallel zum Studium für Johnson & Johnson (J&J) gearbeitet; sein Vater ist der bisherige Finanzchef des US-Konzerns. Nach der Diplomarbeit bei GlaxoSmithKline (GSK) stieg der heute 30-Jährige im Oktober 2009 in Neuss als Junior Product Manager ein.

Bei Aspen hat er die Chance, von Anfang an dabei zu sein. Der südafrikanische Hersteller hat zuletzt eine ganze Reihe von Altoriginalen aufgekauft: Alkeran (Mephalan), Arixtra (Fondaparinux), Eusaprim (Sulfamethoxazol/Trimethoprim), Fraxiparin/Fraxodi (anti-Xa Nadroparin-Calcium), Imurek (Azathioprin), Leukeran (Chlorambucil), Myleran (Busulfan), Osnervan (Procyclidin) und Puri-Nethol (Mercaptopurin) kamen von GSK, Mono-Embolex von Novartis und Biviol/Novial/Ovestin (Desogestrel/Ethinylestradiol) von MSD.

Weltweit erwirtschaftete Aspen 2014 einen Umsatz von umgerechnet knapp 2,4 Milliarden Euro. Das Plus von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist auf die Zukäufe zurückzuführen. Wichtigste Märkte sind neben Südafrika die Regionen Europa/Russland und Asien. GSK ist mit 25 Prozent Großaktionär. In Bad Oldesloe gibt es eine Produktionsstätte; 370 Mitarbeiter stellen Ware für den Einsatz in 130 Ländern her.

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