Mehr als eine halbe Milliarde Euro wollte der Mutterkonzern Redcare 2025 mit Rx-Medikamenten in Deutschland umsetzen, geworden sind es am Ende 503 Millionen Euro. Das ist zwar eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr; Analysten hatten aber mindestens 100 Millionen Euro mehr erwartet.
Konkret haben sich die Rx-Umsätze in Deutschland seit Einführung des E-Rezepts wie folgt entwickelt:
- Q1/24: 37 Millionen Euro; plus 7 Prozent gegenüber Vorjahr / minus 8 Prozent gegenüber Vorquartal
- Q2/24: 50 Millionen Euro, plus 35 Prozent gegenüber Vorjahr / plus 35 Prozent gegenüber Vorquartal
- Q3/24: 69 Millionen Euro, plus 82 Prozent gegenüber Vorjahr / plus 38 Prozent gegenüber Vorquartal
- Q4/24: 98 Millionen Euro, plus 143 Prozent gegenüber Vorjahr / plus 42 Prozent gegenüber Vorquartal
- Q1/25: 108 Millionen Euro, plus 192 Prozent gegenüber Vorjahr / plus 10 Prozent gegenüber Vorquartal
- Q2/25: 114 Millionen Euro, plus 128 Prozent gegenüber Vorjahr / plus 6 Prozent gegenüber Vorquartal
- Q3/25: 126 Millionen Euro, plus 83 Prozent gegenüber Vorjahr / plus 11 Prozent gegenüber Vorquartal
- Q4/25: 155 Millionen Euro, plus 58 Prozent gegenüber Vorjahr / plus 23 Prozent gegenüber Vorquartal
Nicht viel besser sieht es im Non-Rx-Bereich aus, wie die Zahlen für den DACH-Raum (Deutschland/Österreich/Schweiz) zeigen:
- Q1/24: 297 Millionen Euro; plus 17 Prozent gegenüber Vorjahr / plus 10 Prozent gegenüber Vorquartal
- Q2/24: 283 Millionen Euro, plus 19 Prozent gegenüber Vorjahr / minus 5 Prozent gegenüber Vorquartal
- Q3/24: 278 Millionen Euro, plus 19 Prozent gegenüber Vorjahr / minus 2 Prozent gegenüber Vorquartal
- Q4/24: 326 Millionen Euro, plus 20 Prozent gegenüber Vorjahr / plus 17 Prozent gegenüber Vorquartal
- Q1/25: 349 Millionen Euro, plus 18 Prozent gegenüber Vorjahr / plus 7 Prozent gegenüber Vorquartal
- Q2/25: 322 Millionen Euro, plus 14 Prozent gegenüber Vorjahr / minus 8 Prozent gegenüber Vorquartal
- Q3/25: 315 Millionen Euro, plus 13 Prozent gegenüber Vorjahr / minus 2 Prozent gegenüber Vorquartal
- Q4/25: 344 Millionen Euro, plus 6 Prozent gegenüber Vorjahr / plus 9 Prozent gegenüber Vorquartal
Hinzu kommt, dass die zusätzlichen Umsätze teuer erkauft sind. Einen dreistelligen Millionenbetrag zahlte der Versandkonzern alleine in den ersten neun Monaten für Vertrieb und Marketing.