10 Prozent Zuwachs

Medios: Deutlich mehr Umsatz in 2025

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Berlin -

Das Spezialpharma-Unternehmen Medios hat im vergangenen Jahr von florierenden Arzneimittelverkäufen und einem starken internationalen Geschäft profitiert. Der Erlös kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 10,4 Prozent auf rund 2,1 Milliarden Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) stieg zugleich um knapp 18 Prozent auf 93,1 Millionen Euro. Damit übertraf Medios die Erwartungen am Markt. Nach Steuern verbuchten die Berliner einen Gewinn von 15,4 Millionen Euro, über ein Fünftel mehr als im Vorjahr.

Für das laufende Jahr erwartet das Management um den neuen Vorstandschef Thomas Meier einen Umsatz zwischen 2 und 2,12 Milliarden Euro, womit auch ein leichter Rückgang nicht ausgeschlossen ist. Die Profitabilität soll sich aber weiter verbessern. Angepeilt ist eine operative Marge von rund 4,8 Prozent, 2025 war die Marge von zuvor 4,2 auf 4,5 Prozent geklettert. Medios hat Standorte in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Spanien.

Wie Medios weiter verkündete, wird Stefan Bauerreis zum 15. April neuer Finanzvorstand (CFO). Vorgänger Falk Neukirch verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch zum 30. April. „Mit Stefan Bauerreis gewinnen wir einen ausgewiesenen Finanzexperten mit umfangreicher Erfahrung in international aufgestellten SDAX- und MDAX-Unternehmen. Er verbindet operative Exzellenz mit strategischer Weitsicht und hat in seiner bisherigen Laufbahn mehrfach unter Beweis gestellt, dass er Unternehmen erfolgreich durch Transformationsphasen führen kann. Wir sind überzeugt, dass er wichtige Impulse für die künftige Entwicklung von Medios setzen wird“, so Dr. Yann Samson, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Medios AG.

Der Neue an Bord freut sich auf die kommenden Aufgaben: „Als CFO werde ich meinen Beitrag dazu zu leisten, den Erfolg der Medios Gruppe sowie ihre Positionierung als Marktführer im Bereich Specialty Pharma national wie international im Sinne unserer Shareholder und Mitarbeiter weiter auszubauen.“

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