Wirtschaftswoche

Bayer kürzt massiv bei Schering

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In Berlin streicht Bayer offenbar nicht nur die Traditionsmarke Schering, sondern auch Arbeitsplätze. Wie die Wirtschaftswoche unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, soll der angekündigte Stellenabbau überwiegend an der Spree stattfinden: Bis zu 500 der insgesamt 700 zur Disposition stehenden Stellen sollen an den früheren Schering-Standorten wegfallen. Auch in Wuppertal und Leverkusen soll abgebaut werden. Bayer wollte sich gegenüber dem Blatt nicht äußern.

Insgesamt sollen laut Wirtschaftswoche in der Verwaltung sowie im Bereich Marketing und Vertrieb jeweils rund 200 Jobs wegfallen, in Forschung & Entwicklung sowie in der Produktion jeweils 150.

Schering war 2006 durch Bayer unter dem damaligen Vorstandschef Werner Wenning übernommen worden. Dessen Nachfolger Dr. Marijn Dekkers hatte im vergangenen November - einen Monat nach Amtsantritt - angekündigt, weltweit bis 2012 rund 4500 Stellen abzubauen, 1700 davon in Deutschland. In Deutschland sollen im Bereich „HealthCare“ rund 700 Stellen entfallen, bei der Agrarsparte „CropScience“ rund 300 Arbeitsplätze. Weitere 700 Stellen stehen bei Servicegesellschaften und der Konzernverwaltung auf der Kippe. Derzeit verhandeln Management und Betriebsräte über den Personalabbau. Die Standorte sollen aber sicher sein.

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