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Audi-Affäre: Verfahren gegen Retzlaff eingestellt dpa/APOTHEKE ADHOC, 18.07.2018 16:41 Uhr

Bad Vilbel - Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat strafrechtliche Ermittlungen gegen zwei frühere Stada-Manager eingestellt habe. Das verkündete Konzernchef Claudio Albrecht. Dabei ging es Kreisen zufolge unter anderem um einen Audi Q5 sowie einen Porsche.

Auch gegen den ehemaligen Stada-Chef Hartmut Retzlaff wurde ermittelt. Es soll dabei Kreisen zufolge um einen Audi Q5 gehen, den Retzlaff einem Berater geschenkt hat. Den Schaden beglich er später aus eigener Tasche. Zudem sei einem Manager unerlaubterweise ein Porsche als Dienstwagen gewährt worden.

Übrig bleibe die Prüfung gesellschaftsrechtlicher Pflichtverletzungen. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt bestätigte dies. Die Untersuchungen seien gegen eine Geldbuße beendet worden, erklärte sie. Angaben zur Höhe der Strafe machte sie nicht. Stada kann nun vorerst einen Schlussstrich unter das Kapitel ziehen.

Ex-Aufsichtsratschef Carl Ferdinand Oetker hatte 2017 Retzlaff und weiteren Top-Managern unter anderem Verstöße gegen Rechtsvorschriften vorgeworfen. Stada hatte daraufhin im Dezember die Staatsanwaltschaft Frankfurt einbezogen und auf der Hauptversammlung im Juni erklärt, die Vorwürfe seien nahezu ausgeräumt.

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