Vegan und schwanger: Kein Problem!

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Berlin - Der Verzicht auf Fleisch und tierische Produkte rückt aus tierethischen und gesundheitlichen Gründen immer mehr in den Fokus. Spätestens in der Schwangerschaft stellen sich viele Frauen die Frage, ob ihr ungeborenes Kind ausreichend versorgt wird. Für alle Veganerinnen gibt es eine gute Nachricht: Werden regelmäßig die Vitamin- und Mineralstoffspiegel überwacht und auf eine abwechslungsreiche Ernährung geachtet, gibt es keine Bedenken.

Bei veganer Ernährung werden tierische Nahrungsmittel komplett vom Ernährungsplan gestrichen: Dazu zählt nicht nur Fleisch, sondern auch Eier oder milchhaltige Produkte wie Joghurt, Butter oder Käse. Grundsätzlich ist es wichtig, dabei auf eine ausreichende Vitamin- und Mineralstoffzufuhr zu achten. Am ehesten kommt es bei Eisen, Jod und Vitamin B12 zu Mangelzuständen.

Auf eine ausreichende Zufuhr achten

In der Schwangerschaft ist der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen erhöht, da das ungeborene Kind durch die Mutter mitversorgt werden muss – insbesondere bei den Vitaminen A, B2, B6 und B12 sowie Folsäure und den Mineralstoffen, Eisen, Zink, Jod und Magnesium sowie den Omega-3-Fettsäuren. Unabhängig von der Ernährungsform sollten Schwangere daher auf eine abwechslungsreiche Ernährung achten.

Am besten wird zu Beginn der Schwangerschaft ­– bei bestehendem Kinderwunsch entsprechend früher – ein Blutbild mit allen wichtigen Parametern vom Arzt erstellt. So können Defizite ermittelt und gezielt substituiert werden. Regelmäßige Blutuntersuchungen während Schwangerschaft und Stillzeit können außerdem einen drohenden Mangel rechtzeitig erkennen, sodass entsprechend zeitnah gegengesteuert werden kann.

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