Gliederschmerzen durch die Impfung

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Berlin - Bei einer Erkältung oder Grippe gehören Gliederschmerzen häufig dazu. Auch im Rahmen einer Sars-CoV-2-Infektion kann es zu schmerzenden Beinen und Armen kommen. Der Körper fühlt sich schwer und träge an. Doch auch die Corona-Impfung kann zu diesen Beschwerden führen. Wie entstehen diese Schmerzen eigentlich und was kann helfen, um sie schnell wieder loszuwerden?

So unangenehm die Schmerzen auch sind, Gliederschmerzen im Rahmen eines Infektes oder nach einer Impfung sollten als gutes Zeichen gedeutet werden. Denn sie sind ein Hinweis dafür, dass das Immunsystem arbeitet und mit voller Kraft gegen die Infektion vorgeht. Beim Eintreten der Krankheitserreger wird im Körper eine Immunreaktion ausgelöst: Es werden spezielle Botenstoffe, die Prostaglandine, ausgeschüttet. Diese fahren zum einen die Abwehrreaktion hoch, sie setzen jedoch auch das Schmerzempfinden herab. Gleiches passiert nach der Impfung. Hier wird dem Körper das Antigen des Corona-Virus präsentiert. Die Kaskade des Immunsystems wird ebenfalls in Gang gesetzt.

Dadurch kommt es zu diffusen Schmerzen im ganzen Körper. Leider haben diese Gliederschmerzen im Gegensatz zum Fieber keinen sinnvollen Nutzen bei der Abwehr der Krankheitserreger. Es handelt sich lediglich um eine Begleiterscheinung des Heilungsprozesses. Dabei müssen Gliederschmerzen nicht zwingend in Bewegung auftreten. Sie können die Betroffenen auch bei Ruhe plagen. Oft werden sie als ziehend beschrieben – manchmal können sich die Glieder zudem auch schwer anfühlen und es kommt zu Kraftlosigkeit.

Beschwerden halten nur kurz an

Im Falle der Impfung sollten die Gliederschmerzen weit weniger lange anhalten als im Rahmen einer Erkrankung. Je nach Immunsystem treten diese Beschwerden 6 bis 12 Stunden nach der Impfung auf. Nach weiteren 24 Stunden sollten die Beschwerden abgeklungen sein. Sollten die Gliederschmerzen anhalten oder sich verstärken, so sollte nach drei Tagen ein Arzt aufgesucht werden. Falls notwendig, können NSAID oder Paracetamol gegen die Schmerzen eingenommen werden.

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