Apothekenreform

Anhörung zum ApoVWG im März

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Berlin -

Im Zuge des heutigen APOTHEKE LIVE zur Apothekenreform berichtete Thomas Müller, Abteilungsleiter im Bundesgesundheitsministerium (BMG), Neuigkeiten zum Zeitplan: Demnach ist für Anfang März eine öffentliche Anhörung zur Reform geplant.

 

„Übrigens am 5. März ist die öffentliche Anhörung – vielleicht noch ein wichtiger Termin“, erklärte Müller.

Im Zuge des parlamentarischen Verfahrens erwartet Müller viele eingehende Änderungsanträge. Der Anspruch der Parlamentarier sei hoch – „da wird es Diskussionen geben“.

Müller diskutierte heute mit Dr. Sabine Richard vom AOK-Bundesverband und Abda-Präsident Thomas Preis über das umstrittene Vorhaben. An der geplanten Apothekenreform von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) scheiden sich weiter die Geister. Die Apotheken fordern die dringend überfällige wirtschaftliche Stärkung, wohingegen die Kassen dafür keinen Spielraum sehen. Umgekehrt werden Liberalisierungsschritte wie PTA-Vertretung und Zweigapotheken im GKV-Lager beklatscht, während bei der Apothekerschaft die Alarmglocken schrillen. Sie warnen vor einem Systembruch – hin zu Ketten, weg von der inhabergeführten Apotheke.

Kann aus dem Gesetz noch etwas werden, das den Apotheken politisch, wirtschaftlich und im Versorgungsalltag tatsächlich nützt? Verbessert die Reform, wie ihr Name verspricht, die Arbeit in den Apotheken – oder ist sie im Grunde doch nur ein „Apothekenabwrackprogramm“, wie man es im Saarland formulierte? Was die drei Parteien hierzu zu sagen hatten, sehen Sie im Video.

 

Das LIVE startet etwa bei Minute 23.

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