Auch Wepa erhöht die Preise: Apotheken mit einem Wartungs- und Servicevertrag zahlen künftig pro Besuch 299 statt 272,25 Euro. Die neuen Konditionen gelten ab 1. Juli.
Man unterstütze viele Apotheken bei den Themen QMS in Labor und Rezeptur; Anspruch dabei sei es, dauerhaft einen verlässlichen Service und eine spürbare Entlastung im Apothekenalltag zu bieten. „Damit wir diese Leistungen auch künftig in der gewohnten Qualität anbieten können, passen wir die Konditionen unserer Wartungs- und Service-Vereinbarung an“, schreibt Wepa.
Da pro Jahr zwei Besuche vorgesehen sind, steigen die Kosten in Summe auf 599 Euro. Hinzukommen für Neukunden 127 Euro für die erste Bestandsaufnahme.
Wepa prüft die vorhandenen Labor- und Rezepturgeräte und -utensilien umfassend und unterstützt bei erforderlichen Eichungen etwa von Waagen. Auch Abzüge, Kühlschränke und Leitern werden inspiziert. Kontrolliert werden auch die Sicherheitskennzeichnungen. Ersatzgeräte werden innerhalb von 48 Stunden zur Verfügung gestellt.
Zusätzlich können Apotheken kostenpflichtig die Wartung der Feuerlöscher (118 Euro für 2 Jahre), Rezepturwerkbank (149 Euro), Gefahrstoffschränke (159 Euro plus Filterwechsel 248 Euro) sowie die Prüfung der Elektrogeräte beauftragen.
Wepa mit Sitz in Hillscheid geht auf die 1882 gegründete Firma Paulus & Thewalt zurück. Nach der Fusion mit dem Unternehmen Georg Wenderoth aus Kassel entstand der heute Firmenname. Im gleichen Jahr wurde die Packmitteleigenmarke Aponorm eingeführt. 1998 folgten die Topitec-Mischsysteme. Zum Sortiment gehören auch Präsent- und Printprodukte. Wepa wird heute in fünfter Generation von Dr. Christian Ciesielski geführt und beschäftigt rund 350 Mitarbeiter. Der Umsatz lag zuletzt bei rund 120 Millionen Euro, der Gewinn bei 15 Millionen Euro.
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