Abgabe alleine reicht nicht mehr: Statt die Apotheken vernünftig zu finanzieren, hält man ihnen gerne vor, dass sie sich neu erfinden sollen. Auch wenn der Spielraum eng ist, versuchen längst viele Kolleginnen und Kollegen, diesem Anspruch gerecht zu werden. Wie zukunftsfit die Apotheken sind, zeigt eine aktuelle aposcope-Befragung.
Nur 7 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre Apotheke keine digitale Plattform nutzt. Damit haben sich die verschiedenen Angebote zur Kommunikation und Vorbestellung am Markt etabliert. Führende Anbieter sind laut Umfrage:
Der Erfolg ist noch durchwachsen:
Covid-Impfungen bieten nur 15 Prozent der Befragten an, bei Grippeimpfungen sind es immerhin 22 Prozent. Sollten mit der Apothekenreform alle Totimpfstoffe freigegeben werden, würden 27 Prozent derjenigen Inhaberinnen und Inhaber, die derzeit keine Impfungen anbieten, einsteigen. 51 Prozent hätten auch dann kein Interesse.
Die eigene Apotheke 2026 strategisch zum Gesundheits- und Präventionszentrum weiterzuentwickeln, um sich vom Markt abzuheben, halten 47 Prozent für eine gute und 30 Prozent für eine schlechte Idee. Unter den Inhaberinnen und Inhabern ist die Verteilung andersherum (37 vs. 51 Prozent).
An der aposcope-Befragung nahmen vom 12. bis 15. Dezember 355 verifizierte Apothekerinnen und Apotheker, PTA und PKA teil.