Mehr als 500 Apothekenschließungen

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Berlin -

Im vergangenen Jahr mussten 501 Apotheken schließen, dem standen nur 184 Neueröffnungen gegenüber. Dies zeigen neue Berechnungen der ABDA auf Grundlage der von den Landesapothekerkammern gemeldeten Apothekenbetriebserlaubnisse. Daraus ergibt sich ein Minus von 317 Apotheken, die Zahl der Apotheken sank somit auf 20.921 Betriebsstätten.

„Immer mehr Apotheken kämpfen um ihr Überleben“, sagte ABDA-Präsident Friedemann Schmidt. Die minimale Anhebung des Festhonorars zum Jahresbeginn sei zwar ein Schritt in die richtige Richtung gewesen, aber noch lange nicht ausreichend. Schmidt fordert eine schnelle Umsetzung der Notdienstpauschale: Das Geld, mit dem gerade Landapotheken mit ihren vielen Nacht- und Wochenendeinsätzen unterstützt werden sollen, „muss endlich bei den Apotheken ankommen“, so Schmidt.

Der ABDA-Präsident kritisiert in diesem Zusammenhang auch, dass die Höhe des Zwangsabschlags für das laufende Jahr noch nicht feststehe. „Politiker und Krankenkassen sollten auf die Patienten hören, sich zur Apotheke vor Ort bekennen und dieser Willenserklärung auch taten folgen lassen“, fordert Schmidt.

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