Keine Honorarerhöhung, keine politischen oder juristischen Erfolge, keine Zukunftsimpulse für den Berufsstand: 2025 war für die Apothekenbranche ein verlorenes Jahr. So schätzen es die Apothekenteams selbst ein.
Für die eigene Apotheke war 2025 ein durchschnittliches Jahr, findet die Hälfte der Befragten (52 Prozent). 27 Prozent gaben eine positive Bewertung ab, 19 Prozent eine negative. Bei den Inhaberinnen und Inhabern war die Skepsis größer: Hier waren nur 16 Prozent zufrieden, 39 Prozent unzufrieden und 45 Prozent indifferent.
Deutlich ernüchternder ist die Einschätzung zur Lage der Branche. Hier sehen nur 9 Prozent der Befragten 2025 als gutes Jahr, unter den Inhaberinnen und Inhaber gab es hier keine einzige Stimme. Ein duchrschnittliches Jahr, finden 35 Prozent. Und 52 Prozent sehen 2025 als verlorenes oder katastrophales Jahr – unter den Inhaberinnen und Inhabern sind es 78 Prozent.
Die größten Ärgernisse:
Zum Vergleich: Vor einem Jahr hatten die Apothekenteams als größte Herausforderungen für 2025 Lieferengpässe (66 Prozent), Personalmangel (57 Prozent), Bürokratie (56 Prozent), Konkurrenz durch den Versandhandel (55 Prozent) und das zu geringe Honorar (49 Prozent) genannt.
Auch beim E-Rezept läuft längst noch nicht alles rund, hier werden viele Herausforderungen gesehen:
An der aposcope-Befragung nahmen vom 12. bis 15. Dezember 355 verifizierte Apothekerinnen und Apotheker, PTA und PKA teil.