Impfreaktionen – was tun?

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Berlin - Durch die Corona-Impfung sind Impfreaktionen in aller Munde. Dabei sind die Reaktionen auf eine Vakzine nichts Neues: Auch bei anderen Impfstoffen kann es zu Nebenwirkungen kommen. Meistens sind sie harmlos und können einfach behandelt werden.

Nach einer Impfung kann es zu typischen Beschwerden kommen. Besonders häufig sind mit rund 20 Prozent beispielsweise Reaktionen an der Einstichstelle wie Rötung, Schwellung oder Schmerzen. Diese können manchmal auch ausstrahlen und den gesamten Arm betreffen.

Kein Grund zur Sorge

Manchmal kann es auch zu systemischen Reaktionen kommen. Je nach Impfstoff treten diese in ein bis zehn Prozent auf. Dazu zählen Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit oder Unwohlsein und Durchfall. „Diese Reaktionen sind Ausdruck der erwünschten Auseinandersetzung des Immunsystems mit dem Impfstoff und klingen in der Regel nach wenigen Tagen komplett ab“, erklärt auch das Robert-Koch-Institut (RKI). Je nach Impfstoff können solche Nebenwirkungen unterschiedlich oft und unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

Grundsätzlich sollte man eine Impfung nur erhalten, wenn man in einem guten gesundheitlichen Zustand ist. Bei chronischen Erkrankungen beispielsweise werden häufig Nutzen und Risiken abgewogen. Nach der Impfung muss sich grundsätzlich nicht geschont werden. Oft wird jedoch der Verzicht auf Sport empfohlen, da er die Entstehung von Impfreaktionen begünstigen könnte. Die Daten hierzu gehen jedoch auseinander.

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