BG-Rezepte: IK darf fehlen

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Berlin - Die Augen von Apothekern, PTA und Pharmazieingenieuren scannen jeden Rezeptkopf auf die vorgeschriebenen Angaben. So auch auf das Institutionskennzeichen (IK) der Krankenkasse. Fehlt dieses, schlägt das interne Warnsystem Alarm. Doch im Falle des BG-Rezeptes zu Unrecht.

Der Rezeptkopf muss Name, Geburtsdatum und Anschrift des Versicherten, Name und IK der Krankenkasse, Versichertennummer und dazugehörigen Status, Betriebsstättennummer (BSNR) sowie die lebenslange Arztnummer (LANR) und das Verordnungsdatum enthalten. Bei einem BG-Rezept gilt eine abgespeckte Version.

Gemäß § 3 Arzneiversorgungsvertrag der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) muss eine ordnungsgemäß ausgestellte Verordnung zu Lasten der BG – neben Arzneimittel und Menge – folgende Angaben enthalten:

Name des Unfallversicherungsträgers, Name, Vorname, Geburtsdatum und Anschrift des Versicherten, Ausstellungsdatum, Unfalltag, Kennzeichnung für Arbeitsunfall (soweit keine Berufskrankheit vorliegt), Kennzeichnung „noctu“ (soweit zutreffend), Arztstempel oder entsprechender Aufdruck sowie die eigenhändige Unterschrift des Arztes. Die Angabe des IK der Kostenträgers ist somit nicht verpflichtend. Hat der Arzt ein IK angegeben, sollte dieses gestrichen werden.

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