Influenza

Grippeimpfung für PTA empfohlen Maria Hendrischke, 19.10.2015 14:25 Uhr

Berlin - Herbstzeit ist Grippezeit. Besonders wer häufig Kundenkontakt hat, ist gefährdet. Das gilt insbesondere für Apothekenmitarbeiter, die viel beraten. Zwar herrscht in Deutschland keine Impfpflicht, doch das Robert-Koch-Institut (RKI) spricht für medizinisches Personal eine Impfempfehlung gegen die Influenza aus. Viele Krankenversicherungen tragen die Impfkosten.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) des RKI empfiehlt die Grippeschutzimpfung insbesondere für Personen ab 60 Jahren, erhöhter gesundheitlicher Gefährdung aufgrund von Vorerkrankungen und für Schwangere. Darüber hinaus rät die Stiko auch gefährdeten Gruppen wie medizinischem Personal oder Personen, die in Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr arbeiten, zur Impfung. Das trifft auf alle Apothekenmitarbeiter zu; speziell auf PTA und Apotheker im Handverkauf.

Häufig kommen bereits kranke Personen in die Apotheke. Daher dient die Grippeimpfung des Apothekenmitarbeiters auch dem Schutz des Kunden: Denn bereits durch eine Krankheit Geschwächte haben ein höheres Risiko, an einer schwereren Form der Influenza zu erkranken, wenn sie sich bei Mitarbeitern anstecken.

Das RKI führt zwar kein Impfregister, erhebt aber Durchimpfraten auf Grundlage von Befragungen und Abrechnungsdaten. Laut der RKI-Umfrage „Gesundheit in Deutschland aktuell“ (GEDA) waren 27 Prozent des medizinischen Personals in der Saison 2009/2010 gegen die jährliche Grippe geimpft.

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