Union mit Arzneimittelausgaben zufrieden

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Berlin -

Die CDU-Politikerin Annette Widmann-Mauz geht davon aus, dass die gesetzlichen Maßnahmen zur Ausgabenreduzierung bei den Arzneimitteln wirken. Sie bezieht sich dabei auf die von der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände vorgelegte Steigerungsrate von 5,7 Prozent für das erste Halbjahr 2007.

Hinter dieser Ausgabensteigerung stehe zunächst die nicht unwesentliche Mehrwertsteuererhöhung, die seit Jahresbeginn gilt, sagte die Sprecherin der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU-Fraktion. Um diesen Effekt bereinigt, habe das Wachstum nur 3,1 Prozent betragen, so Widmann-Mauz. Eine weitere Komponente der Ausgabensteigerung sei, dass mehr patentgeschützte Arzneimittel verschrieben wurden.

Die CDU-Politikerin weist - wie zuvor die ABDA - darauf hin, dass die mit Rabattverträgen erzielten Einsparungen in der Berechnung noch nicht enthalten seien. Die tatsächliche Entwicklung der Arzneimittelausgaben sei daher erst am Ende des Jahres zu bestimmen. In diesem Zusammenhang gesteht die Sprecherin ein, es sei zu „Anlaufschwierigkeiten“ bei der Umsetzung der Verträge gekommen: Lieferungsengpässe der Vertragshersteller sowie mangelhafte Versicherten- und Patienteninformationen durch die Kassen hätten erheblichen Mehraufwand in Praxen und Apotheken bedeutet und zu unnötigen Verunsicherungen bei den Patienten geführt.

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