FDP-Spitze

Gerangel um Plätze neben Rösler

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In der FDP zeichnet sich eine Kampfabstimmung über die drei künftigen Stellvertreter des designierten Parteichefs Dr. Philipp Rösler ab. Nach dem nordrhein-westfälischen FDP-Chef Daniel Bahr meldeten nach Angaben aus Parteikreisen am Montag in Berlin auch Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sowie Hessens FDP-Vorsitzender Jörg-Uwe Hahn offiziell ihre Bewerbung an. Auch Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle und der sächsische Landeschef Holger Zastrow bekundeten Interesse.

Die Entscheidung über die künftige FDP-Spitze soll beim nächsten Bundesparteitag fallen, der Mitte Mai in Rostock stattfindet. Für die Nachfolge von Parteichef Dr. Guido Westerwelle, der nach zehn Jahren nicht mehr antreten wird, ist Bundesgesundheitsminister Rösler der einzige Kandidat. Über das künftige Führungsteam beriet das FDP-Präsidium am Montag gemeinsam mit den Chefs der Landesverbände. Rösler selbst legte sich nach Angaben von Teilnehmern zunächst nicht fest.

Die bisherigen FDP-Vize Cornelia Pieper und Andreas Pinkwart hatten schon angekündigt, dass sie nicht mehr antreten wollen. Brüderle - ebenfalls stellvertretender Parteichef - will seine endgültige Entscheidung nach Angaben aus seiner Umgebung von Beratungen mit seinem rheinland-pfälzischen Landesverband abhängig machen. Zastrow wird schon längere Zeit als Kandidat der ostdeutschen FDP-Landesverbände gehandelt.

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