Entwicklungsminister: Internetkonzerne sollten Impfungen finanzieren

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Berlin -

Wer aus der Corona-Pandemie wirtschaftlichen Vorteil ziehen kann, sollte nach Ansicht von Entwicklungsminister Gerd Müller einen Beitrag für Impfkampagnen in ärmeren Ländern leisten.

„Ich denke an Konzerne wie Amazon, Google, Facebook oder Apple und andere“, sagte der CSU-Politiker der Augsburger Allgemeinen. „Sie machen hohe Milliardengewinne in der Krise. Deswegen fände ich es angemessen, wenn sie sich an der Bewältigung der Krise beteiligen und die internationale Impfplattform Covax mitfinanzieren.“

Covax soll für eine weltweit faire Verteilung der Impfstoffe sorgen. Müller bekräftigte auch die Forderung, Staaten und die Weltgemeinschaft müssten sich solidarisch verhalten.

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