Seit drei Jahren plant die Abda ihren Datenhub, in diesem Jahr soll es endlich losgehen. Ein Sprecher erklärt, die Programmierung des Datenhubs sei „weitgehend abgeschlossen“.
Der Datenhub soll das Datenpanel ersetzen, bei dem Apotheken jährlich aufgefordert werden, ihre wirtschaftlichen Kennzahlen offenzulegen. Eigentlich sollte die automatisierte Abfrage aus der Warenwirtschaft schon in der ersten Jahreshälfte des vergangenen Jahres starten: Im Rahmen des mehrjährigen Projektes zur „strukturierten Erhebung pharmazeutischer und wirtschaftlicher Daten“ sollte der Datenhub unterstützen. Doch im August hieß es nach einer Mitgliederversammlung, dass der Betrieb erst für 2026 vorgesehen sei.
„Die Programmierung des Datenhubs ist weitgehend abgeschlossen“, erklärte nun ein Sprecher der Abda auf Nachfrage. Einer der nächsten Schritte sei nun demnach eine Testung der Datenwege und Verknüpfungen der Daten mit einigen Apotheken. „Basierend auf den sich daraus ergebenden Erkenntnissen wird dann über den weiteren Zeitplan entschieden“, erklärt der Sprecher weiter.
Im vergangenen Jahr hatte die Abda den Partner gewechselt. Wurde ursprünglich mit Comline, einer Tochter der zu Iqvia gehörenden Retaxfirma Davaso zusammengearbeitet, ging der Zuschlag zuletzt an StackIT, eine Tochterfirma des Handelskonzerns Schwarz (Lidl, Kaufland).
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