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AOK freut sich über höheren Abschlag

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Die AOK begrüßt die Entscheidung der schwarz-gelben Koalition, den Kassenabschlag für Apotheken auf 2,05 Euro festzusetzen. Allerdings hatte sich der Bundesverband der Ortskrankenkassen einem Sprecher zufolge einen noch größeren Sparbeitrag von den Apothekern gewünscht.

„Der AOK-Bundesverband hatte in seiner Stellungnahme zum GKV-FinG darauf hingewiesen, dass die Apotheker anders als der Großhandel keinen Beitrag zur Stabilisierung der Finanzlage leisten“, so der Sprecher. „Von daher ist es zu begrüßen, das jetzt auch die Apotheker direkt einen Sparbeitrag leisten müssen, auch wenn dieser Beitrag der Apotheken mit rund 180 Millionen Euro hinter dem anderer Akteure zurück bleibt.“

In der Nacht haben sich die Koalitionäre darauf verständigt, dass der Abschlag für die kommenden zwei Jahre auf den neuen Wert gesetzlich festgeschrieben wird. Welchen Zwangsrabatt die Apotheken den Kassen im laufenden Jahr gewähren müssen, wurde dagegen nicht festgeschrieben und muss zwischen dem Deutschen Apothekerverband (DAV) und dem GKV-Spitzenverband verhandelt werden. Bis dahin gilt der für 2009 ausgehandelte Abschlag von 1,75 Euro fort.

Der GKV-Spitzenverband wollte die Anhebung des Kassenabschlags auf Nachfrage noch nicht kommentieren.

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