AOK-Rabattverträge

ABDA fordert Transparenz

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Die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände fordert bei der Umsetzung der neuen AOK-Rabattverträge Transparenz und einen realistischen Zeitplan: „Die Patienten und Apotheker müssen rechtzeitig informiert werden und wissen, wofür der Aufwand betrieben wird“, sagte ein Sprecher gegenüber APOTHEKE ADHOC. Die AOK sollte ihre Einsparungen deshalb klar ausweisen.

Wenn die neuen Verträge wie geplant zum Jahresanfang 2009 umgesetzt werden sollten, müsste die ABDATA wegen der Feiertage die entsprechenden Daten bereits Anfang Dezember in die Software einpflegen, sagte der ABDA-Sprecher. Auch Hersteller und Großhandel benötigten ausreichend Vorlauf. „Die Apotheker haben gezeigt, dass sie bei der Lagerhaltung und Beratung flexibel genug sind. Wichtig bei der Umsetzung ist die Software“, so der Sprecher.

Ob es bei der Umsetzung erneut eine Übergangsfrist geben wird, konnte er noch nicht sagen. „Ich gehe aber davon aus, dass eine praktikable Lösung gefunden wird“, sagte der ABDA-Sprecher. Für eine abschließende Bewertung der neuen Ausschreibung sei es aber noch zu früh.

Von allen Krankenkassen erwarte die ABDA Augenmaß bei den Rabattverträgen. Wegen der Rechtsstreitigkeiten um vergangene Ausschreibungen hätten sich für die Patienten immer wieder Änderungen gegeben. Gerade bei älteren Patienten könne eine wiederholte Umstellung aber zu einer schlechteren Compliance führen. „Eine gewisse Konstanz schadet nicht“, sagte der Sprecher.

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