mRNA-Krebsimmuntherapie-Kandidat

Nächster Rückschlag für Biontech

, Uhr
Mainz -

Biontech muss einen weiteren Rückschlag bei der Entwicklung eines möglichen Krebswirkstoffs verkraften. Der Krebsimmuntherapie-Kandidat BNT113 habe bei einem bestimmten Kopf- und Halskrebs in Kombination mit Pembrolizumab keine statistisch signifikante Verbesserung des Überlebens ohne ein Fortschreiten der Krankheit im Vergleich zu Pembrolizumab als Monotherapie gezeigt, teilte das Unternehmen mit.

Konkret geht es um eine Erstlinien-Behandlung für Patienten mit inoperablen, wiederkehrenden oder metastasierten Plattenepithel-Karzinomen im Kopf- und Halsbereich, die auch mit dem humanen Papillomavirus 16 infiziert sind. Die Studie wird aber bis zur Auswertung des zweiten dualen primären Endpunkts „Gesamtüberleben“ fortgesetzt. Der Aktienkurs knickte im frühen US-Handel um 4,5 Prozent ein.

Erst Ende August hatte Biontech eine Phase-II-Studie zu einem mRNA-Impfstoff zur Behandlung von Darmkrebs abgebrochen. Dabei wurde Autogene Cevumeran als Monotherapie an Darmkrebs-Hochrisikopatienten getestet, die bereits operiert wurden. Der Aktienkurs war daraufhin an der Börse in New York eingebrochen.

Newsletter
Das Wichtigste des Tages direkt in Ihr Postfach. Kostenlos!

Hinweis zum Newsletter & Datenschutz

Lesen Sie auch
Mehr zum Thema
Spreizung in der Preisstatistik
Hochpreiser: Wenige PZN, ganz viel Ärger
Mehr aus Ressort
Gehalt und Reinheit
Rückruf bei Nystaderm
Postexpositionsprophylaxe
Zokovea: Zulassung als Covid-PEP

APOTHEKE ADHOC Debatte