Weltapothekerverband

Kongresszuschuss für Studenten

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Berlin -

Zum FIP-Kongress erwartet die ABDA knapp 3000 Apotheker aus aller Welt. Auch Pharmaziestudenten haben Zugang zu den Fachvorträgen. Für sie gibt es ein Kongresspaket zu vergünstigen Konditionen, das auch Unterkunft und den Transport am Veranstaltungsort beinhaltet. Außerdem wird ein Abendessen zum internationalen Austausch anregen. 

Insgesamt 100 Students' Packages zum FIP-Kongress standen für Pharmaziestudenten zur Verfügung. Das Package enthält neben Zutritt zum Kongress und zur Expopharm auch die Unterbringung im Düsseldorfer A&O-Hostel, Frühstück und Abendessen sowie ein Ticket für den öffentlichen Nahverkehr. Zudem wird ein Rahmenprogramm auf die Beine gestellt: Neben Sightseeing und einem Deutschen Abend gibt es auch ein internationales Abendessen mit typischen Gerichten aus den Heimatländern der teilnehmenden Studenten. Insgesamt kostete das Paket 415 Euro.

Um die Zusammenstellung des Pakets hat sich ein zehnköpfiges Team gekümmert. Sie haben Unterstützer, darunter auch APOTHEKE ADHOC, zusammengetrommelt und Mittel organisiert. Die Gruppe setzt sich aus Mitgliedern des Bundesverbands der Deutschen Pharmaziestudierenden (BPhD) sowie der europäischen und internationalen Studierendenverbände EPSA und IPSF zusammen. „Während des FIP-Kongresses unterstützen uns zusätzlich noch eine Handvoll weitere Helfer, die aus verschiedenen deutschen Städten kommen“, sagt die Sprecherin des Students‘ Packages, Daniela Kolberg.

„Die Zusammenarbeit in der Gruppe läuft vor allem online“, so Kolberg. „Wir kommunizieren über E-Mails und Skype.“ Unter den Planern habe es auf diversen nationalen und internationalen Veranstaltungen auch wenige persönliche Treffen gegeben, ergänzt sie. Erst auf dem Kongress treffe das komplette Team zum ersten Mal aufeinander. Für Kolberg ist die Arbeit in virtuellen Teams nichts Neues: „Ich bin schon seit fünf Jahren in internationalen Studentenvereinen aktiv. Ich bin daran gewöhnt, meine Mitstreiter lange Zeit nicht zu Gesicht bekommen und trotzdem eine produktive Arbeitsweise zu finden.“

Die Packages zum Kongress wurden in zwei Phasen vergeben, beschreibt Kolberg. In der ersten Phase wurden höchstens zwei Tickets pro Land vergeben. Später, als noch Plätze verfügbar waren, sei diese Regelung gelockert worden, um möglichst vielen die Kongressteilnahme zu ermöglichen, sagt sie. Da einige Visa-Verfahren noch liefen, sei bis kurz vor Beginn des Kongresses keine exakte Aussage über die Teilnehmerzahl möglich. „Etwa 80 Prozent des Kontingents konnten wohl vergeben werden“, schätzt Kolberg.

Neben den 415 Euro für das Package kommen auf die Studenten noch Reisekosten zu. In manchen Ländern gebe es dafür aber auch Fördermöglichkeiten, sagt Kolberg. Dennoch spiegelt die Zusammensetzung der Teilnehmer diesen Kostenpunkt wider: „Die meisten Studierenden kommen aus Europa oder Nordafrika“, berichtet sie. Doch auch aus weiter entfernten Ländern wie Australien, Brasilien, Nigeria, von den Philippinen und den USA seien Studenten angereist.

„Natürlich ist es eine Stange Geld, die für den Kongressbesuch gezahlt werden muss“, räumt Kolberg ein. „Aber es ist eine Investition“, betont sie. Den Pharmaziestudierenden werde Gelegenheit zum Netzwerken gegeben. „Man kann sich mit einem potenziellen Arbeitgeber unterhalten. Zudem lernt man Menschen aus aller Welt kennen, was interkulturelle Kompetenzen und Englischkenntnisse fördert.“ Darüber hinaus profitierten die Studenten genau wie ihre Apothekerkollegen fachlich von den Vorträgen.

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