Infektionskrankheiten

Ärzte ohne Grenzen: Ebola im Kongo eindämmen

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Kinshasa/Genf -

Die Organisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) schickt Mediziner in das Gebiet des Ebola-Ausbruchs im Norden der Demokratischen Republik Kongo. Bislang sei in der dortigen Provinz Equateur durch Blutuntersuchungen bei vier Patienten Ebola bestätigt worden, teilte der MSF-Koordinator im Kongo, Jeroen Beijnberger, mit.

Die Organisation entsende Ärzte, Krankenschwestern, Logistik- und Hygieneexperten in die Gegend des Ebola-Ausbruchs. Wo genau die erste Infektion erfolgte, solle so schnell wie möglich geklärt werden. „Wir wollen die Patienten rasch isolieren und zugleich mit der Fahndung nach Personen beginnen, mit denen sie in Kontakt waren“, erklärte Beijnberger.

In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium des Landes errichte MSF ein Zentrum zur Ebola-Bekämpfung in der Ortschaft Lokolia in der Region Boende. Die Ebola-Fälle im Kongo stehen laut MSF nach allen bisherigen Erkenntnissen in keinem Zusammenhang mit der sich immer stärker ausweitenden Epidemie in den westafrikanischen Ländern Liberia, Sierra Leone und Guinea.

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