Berlin - Im Kongo und im Nordosten Nigerias haben Ebola-Virus und der Ausbruch der Cholera jeweils rund 100 Menschenleben gefordert. Die Situation ist angespannt. In Zentralafrika bemühen sich die Gesundheitsdienste, das Virus durch impfen einzudämmen. In dem westafrikanischen Land leidet die Bevölkerung seit Jahren an den Folgen von Terror und Hunger.

Der Ebola-Ausbruch im östlichen Kongo hat bereits 100 Menschenleben gefordert. In der Region Nord-Kivu im Grenzgebiet zu Uganda und Ruanda seien 149 Ebola-Verdachtsfälle gemeldet worden, von denen 118 bestätigt wurden. Insgesamt seien seit Bekanntwerden der Epidemie Anfang August 11.417 Menschen geimpft worden.

Die Gesundheitsdienste seien weiter bemüht, eine weitere Ausbreitung des tödlichen Virus zu verhindern, teilte das Ministerium mit. Zuletzt hatte sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Anfang September optimistisch gezeigt, dass der Ebola-Ausbruch im Kongo langsam zurückgeht.

Im von Terror geplagten Nordosten Nigerias hat ein Choleraausbruch mindestens 97 Menschen das Leben gekostet. Hunderte weitere Menschen in dem westafrikanischen Land seien infiziert, teilte das Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten der Vereinten Nationen OCHA mit. Die Behandlung der Kranken werde durch Terror in der Region erschwert.

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