Phishing-Angriff

Datenschutzvorfall bei der AKWL

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Berlin -

Bei der Apothekerkammer Westfalen-Lippe (AKWL) ist es zu einem Datenschutzvorfall gekommen, über den die Kammer am Montagnachmittag direkt informierte. Betroffen sind E-Mail-Adressen aus dem Verteiler der Kammer, auch von Apotheken und Apotheker:innen.

Gestern kam es zu dem Vorfall; betroffen seien personenbezogene Daten. „Der Schutz Ihrer Daten hat für uns oberste Priorität, und wir bedauern diesen Vorfall sehr“, heißt es direkt im Anschluss von der Kammer.

Gestern konnten sich „infolge einer Phishing-Mail (betrügerische E-Mail, die dazu verleitet, Anmeldedaten auf einer legitim aussehenden, aber gefälschten Website preiszugeben) mit dem Betreff ‚Apothekerkammer Angebotsanfrage / A2026-055’, die bei verschiedenen Mitarbeitenden in der AKWL eingegangen ist, Kontakt-Adressdaten einer/eines Mitarbeitenden angeeignet“ werden, beschreibt die Kammer den Vorfall.

Damit konnten sich „unbefugte Dritte Zugriff auf bestimmte personenbezogene Daten“ erschleichen. „Der Vorfall wurde umgehend erkannt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet, um den Vorfall zu untersuchen.“ Betroffen seien demnach E-Mail-Adressen aus dem Kammerverteiler. „Es gibt keine Anzeichen für die Kompromittierung weiterer personenbezogener Daten durch diesen Vorfall.“

Als der Vorfall bekannt wurde, habe man unverzüglich die IT-Systeme überprüft und die zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde informiert. Die Sicherheitslücke habe geschlossen werden können. Empfängern der gefälschten Kammer-Mail wird geraten, das Postfach auf ungewöhnliche oder verdächtige Aktivitäten zu überprüfen und auch in Zukunft vorsichtig bei dubiosen Nachrichten zu sein.

„Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, die Ihnen durch diesen Vorfall entstehen könnten. Bitte seien Sie versichert, dass wir alles tun, um Ihre Daten in Zukunft noch besser zu schützen“, heißt es abschließend. Erst in der in der vergangenen Woche hatte es bei der Apothekerkammer Nordrhein (AKNR) einen Angriff gegeben – hier wurden über die eigene Internetseite vermutlich die Mail-Adressen und Passwörter der sich einloggenden Seitennutzer abgegriffen.

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