Seit fast sechs Jahren führt Alexander von Handorff die Rathaus-Apotheke in Damme. Zuletzt investierte er in neue Räume und weitete den kleinen Backoffice-Bereich auf rund 150 Quadratmeter aus. Geschaffen wurde ein neuer Mitarbeiterbereich mit Chill-Area, ruhigere Arbeitsplätze und ein Büro für die Apothekenleitung. Durch den Umbau soll die Arbeit effizienter werden.
Von Handorff übernahm die Rathaus-Apotheke, nachdem er selbst als Filialleiter in einem anderen Betrieb in Osnabrück tätig war. Gemeinsam mit seiner Frau Julia von Handorff führt er die Apotheke mit 35 Angestellten. Angeboten werden Heimbelieferung, Verblisterung oder Hilfsmittelversorgung. „Auch bei pharmazeutischen Dienstleistungen (pDL) sind wir sehr aktiv“, sagt er.
Die Apotheke verfügte über einen relativ kleinen Backoffice-Bereich. Als sich die Chance ergeben hatte, die Räume des benachbarten Cafés zu mieten, zögerte der Inhaber nicht lange. Denn die dort freien 150 Quadratmeter konnte er gut gebrauchen. Entstanden ist ein neuer großer Backoffice-Bereich mit einem Aufenthaltsbereich für Mitarbeiter und fünf neue ruhige Arbeitsplätze. Auch eine Chill-Area mit Sofa und Massagestuhl wurde eingerichtet.
Die Arbeit im Backoffice wird für Apotheken immer wichtiger. Das habe auch mit den Online-Bestellungen über die App zu tun, sagt von Handorff. „Die Leute sagen häufig, das kann nur Shop-Apotheke, aber wir sind viel schneller.“ Die Zahl der Aufträge, die über die App eingingen, habe deutlich angezogen. „Es sind nicht nur zehn am Tag“, sagt er.
Insgesamt habe sich die wirtschaftliche Situation in der Apotheke jedoch geändert. „Der Druck ist erhöht und man muss schauen, wie man sich aufstellt.“ Deshalb sei die Investition in einen neuen Backoffice-Bereich auch damit verbunden, effizienter arbeiten zu können. Natürlich stiegen auch die Ausgaben wie für Umbaukosten und die Miete. Aber auch der Fokus auf Mitarbeiterzufriedenheit sei heutzutage wichtig.