Kampala/Nairobi -

In Uganda ist das tödliche Marburg-Fieber ausgebrochen. Das haben die Gesundheitsbehörden des ostafrikanischen Landes am Mittwoch bestätigt. Ein Minenarbeiter sei bereits an der Infektion gestorben, ein anderer werde im Krankenhaus behandelt, hieß es. Die Behörden informierten die Öffentlichkeit und setzten eine Arbeitsgruppe ein. Diese werde sämtliche Kontakte der beiden Opfer untersuchen, teilte das Gesundheitsministerium in Kampala mit.

Experten glauben, dass das Fieber entweder von Affen oder Fledermäusen, die sich den Goldminen eingenistet haben, übertragen wurde. Die Öffentlichkeit solle nicht in Panik verfallen, aber Verdachtsfälle sofort dem nächsten Gesundheitsamt melden. Die Krankheit ist hoch ansteckend und ähnelt Ebola. Sie verläuft in vielen Fällen tödlich.

Ein Ausbruch von Marburg-Fieber 2004 in Angola kostete mehrere hundert Menschen das Leben. Es war der größte seit der Entdeckung des Virus im Jahr 1967. Damals war der Erreger in Marburg, Frankfurt und Belgrad bei Labormitarbeitern identifiziert worden, die sich bei infizierten Affen aus Uganda angesteckt hatten. Das Marburg-Virus wird über Körperflüssigkeiten übertragen. Dagegen gibt es weder eine Impfung noch Medikamente. Isolierung der Patienten und der Schutz vor Übertragung sind die einzigen Möglichkeiten, einen Ausbruch unter Kontrolle zu bringen.

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