Pharmakonzerne

Wegen Generika: Umsatzeinbruch bei Pfizer

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Berlin -

Pfizer hat 2019 wegen wachsender Konkurrenz durch Generika wie erwartet einen Umsatzrückgang verbucht und rechnet damit auch im laufenden Jahr. Vor allem der US-Patentverlust für Lyrica schlug zu Buche.

Die Erlöse dürften sich demnach 2020 auf 48,5 bis 50,5 Milliarden US-Dollar (44 bis 45,8 Milliarden Euro) belaufen, teilte der Konzern am Dienstag in New York mit. 2019 belief sich der Umsatz auf 51,75 Milliarden Dollar, was gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang von 4 Prozent bedeutet. Allerdings fehlt hier bereits rund 1,6 Milliarden Dollar aus dem OTC-Geschäft, das in ein Joint Venture mit GlaxoSmithKline eingebracht wurde. Hier werden im laufenden Jahr noch einmal 2 Milliarden Dollar fehlen. Auch die Fusion der gebeutelten Sparte für Altoriginale (Upjohn) mit Mylan wird formal Umsätze kosten.

Analysten hatten im Schnitt zwar einen noch etwas deutlicheren Rückgang erwartet. Die Aktie gab dennoch vor Handelsbeginn leicht um 0,65 Prozent nach, auch weil die Erwartungen an den Gewinn je Aktie im vierten Quartal verfehlt wurden. Dieser lag bei bereinigt 55 Cent, zu 63 Cent im Vorjahresquartal. In diesem Jahr dürfte der bereinigte Gewinn je Aktie auf 2,82 bis 2,92 Dollar sinken, von 2,95 Dollar im Vorjahr.

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