Rabattverträge

Stada und Aliud punkten bei DAK

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Bei den neuen Rabattverträgen der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) hat der Bad Vilbeler Generikakonzern Stada ordentlich abgeräumt: Bei jeweils zehn von 30 vergebenen Wirkstoffen hat Stada mit der Hausmarke und der Konzertochter Aliud einen Zuschlag erhalten. Die Verträge starten schon im Oktober. Die DAK hält an ihrem Modell mit drei Rabattpartner pro Wirkstoff fest.

Hinter Stada hat die Hexal-Tochter 1A-Pahrma mit neun Zuschlägen gut abgeschnitten. Die Bietergemeinschaft um Ratiopharm war dagegen nur zweimal erfolgreich. Besser lief es mit acht Wirkstoffen für Actavis, Heumann und Medac (je 4) sowie für Neuraxpharm mit 3 Zuschlägen. Insgesamt 31 Hersteller hat die DAK unter Vertrag genommen.

Bei acht Wirkstoffen hat die DAK nur zwei Rabattpartner gefunden, in zwei weiteren Fällen ist sogar jeweils nur ein Hersteller vertreten: Stada hat Clonidin für sich, Medac ist bei Mitomycin exklusiv.

Die Kasse will mit den neuen Verträgen in den kommenden zwei Jahren einen zweistelligen Millionenbetrag sparen. Das Umsatzvolumen der Verträge beträgt laut DAK 123 Millionen Euro. Einige Rabattvertrräge gelten auch für die HEK, die HKK und die BKK Axel Springer. Bereits seit Januar laufen Rabattverträge der DAK über 57 Wirkstoffe, von einer Runde im Februar 2010 waren 92 Wirkstoffe betroffen.

Obwohl derzeit wieder rechtlich umstritten, bleibt die DAK bei ihrem Mehrpartnermodell. Die Versicherten könnten so zwischen drei verschiedenen Herstellern wählen, begründet die Kasse.

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