Israel

Merck will Start-ups finanzieren

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Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck setzt auf die israelische Biotech-Branche. Man wolle von den bemerkenswerten Innovationen in Israel profitieren, sagte Vorstandschef Karl-Ludwig Kley dem Handelsblatt. Merck will demnach Start-ups Anfangsfinanzierungen zur Verfügung stellen.

Neben China und Singapur macht sich Israel daran, die führende Stellung der USA im Life-Science-Markt anzugreifen. Merck gehört zu einer ganzen Reihe internationaler Pharmakonzerne, die in dem Land aktiv sind. Das MS-Medikament Rebif (Interferon beta-1a), das auf israelischen Wurzeln beruht, gehört heute zu den wichtigsten Umsatzträgern des Konzerns.

Im April hatte Merck auf seiner Hauptversammlung ein Sparkonzept vorgestellt. Darin ist unter anderem ein Personalabbau in allen Geschäftsbereichen vorgesehen.

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