Medizinkonzerne

Fresenius: Ausgezeichnete Aussichten

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Der Gesundheitskonzern Fresenius hat seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr erhöht. Vor allem die Infusionstochter Kabi, aber auch die anderen Geschäftsbereiche entwickelten sich ausgezeichnet bis sehr gut. In den USA steige bei anhaltenden Lieferengpässen insbesondere die Nachfrage nach dem Narkosemittel Propofol.

Nach der neuen Prognose soll das Ergebnis um 14 bis 16 Prozent im Vergleich zu 2011 steigen. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern unter dem Strich 770 Millionen Euro verdient. Zuvor war ein Wachstum von 12 bis 14 Prozent angepeilt worden. Auch der Umsatz von zuletzt 16,4 Milliarden Euro soll stärker als zunächst erwartet wachsen: Es wird ein Plus zwischen 12 bis 14 Prozent statt zwischen 10 bis 13 Prozent erwartet.

In diesen Erwartungen ist der Beitrag der privaten Klinikgruppe Rhön noch nicht enthalten, die Fresenius in den kommenden Tagen erwerben will. Ein entsprechendes Angebot an die Aktionäre läuft noch bis zum 27. Juni. Fresenius will über die Tochter Helios mindestens 90 Prozent plus eine Aktie an dem Konkurrenten erwerben. Daraus entstünde der mit Abstand größte private Krankenhauskonzern in Deutschland.

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