Pharmahandel

Celesio schluckt DocMorris

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Der Stuttgarter Pharmahändler Celesio hat DocMorris komplett übernommen. Ende Juli übertrugen die beiden langjährigen Geschäftsführer Ralf Däinghaus und Thomas Schiffer ihre Anteilspakete von 8,16 beziehungsweise 0,43 Prozent des Stammkapitals auf die Celesio-Tochter Admenta Deutschland. Mit dem bislang unbekannten Kaufpreis werden Darlehen verrechnet, die Celesio Däinghaus und Schiffer Ende April 2007 gewährt hatte.

Däinghaus hatte sein Amt als Geschäftsführer Ende Juli niedergelegt. Schiffer, seit Anfang 2006 als Vorstand für Vertrieb und Marketing bei DocMorris, war bereits Mitte Mai als Geschäftsführer abgetreten und scheidet Ende August aus dem Unternehmen aus.

Das Anteilspaket des ehemaligen Finanzvorstands Christoph Jennen in Höhe von 0,93 Prozent hatte Celesio bereits nach dessen Ausscheiden Ende 2008 übernommen. Der Konzern war Ende April 2007 bei der Unternehmensgruppe eingestiegen und hatte für 183 Millionen Euro rund 90 Prozent der Anteile übernommen. Den Rest hatten die drei Manager behalten.

Chef für die Bereiche Finanzen, Personal und IT der Unternehmensgruppe bleibt Michael Veigel. Die Versandapotheke leitet Olaf Heinrich, für das Franchise-Geschäft ist Thomas von Künsberg Sarre verantwortlich.

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