Konzernarchitektur

Celesio baut um

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Der Stuttgarter Pharmahandelskonzern Celesio sortiert seine Beteiligungen in Deutschland neu: Mitte August verschmolz die Beteiligungstochter Altiro GmbH mit der Admenta Deutschland GmbH. Damit dürften auch bislang von Altiro gehaltene Celesio-Töchter wie die An- und Vermietungsgesellschaft Inten oder die tschechischen Gesellschaften nun in die neue Struktur integriert werden. Die in der Vergangenheit bei Altiro angesiedelten Anteile an der Andreae Noris Zahn AG (Anzag) sind bereits in den Besitz von Admenta übergegangen.

Admenta teilte am vergangenen Freitag mit, 12,5 Prozent der Anzag-Anteile zu halten. Noch zur Anzag-Hauptversammlung im Februar hatte der Altiro-Gesandte knapp 13,2 Prozent der Aktien vertreten. Das jetzt aufgelöste Unternehmen war zuletzt u.a. gerichtlich gegen die Sanacorp vorgegangen, um ein Vorkaufsrecht für von der Genossenschaft gehaltene Anzag-Anteile zu erzwingen.

Zur möglichen Fortsetzung des Rechtsstreits sowie zum Verbleib der offenbar nicht auf Admenta übertragenen eigenen Anzag-Anteile wollte Celesio auf Nachfrage von APOTHEKE ADHOC nichts bekannt machen, ebenso wenig wie über die neue Firmenstruktur.

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