Mit diesen Hilfsmitteln klappt das Stillen

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Heutzutage werden meist elektrische Modelle verwendet: Hier übernimmt ein Motor das Pumpen. Das Abpumpen kann sowohl an nur einer Brust wie auch an beiden Brüsten gleichzeitig erfolgen. Spezielle Doppelmilchpumpen sind vor allem dann sinnvoll, wenn die Mutter wieder arbeiten geht oder das Kind aus anderen Gründen häufig mit dem Fläschchen ernährt wird. Denn so wird in kurzer Zeit besonders viel Milch abgepumpt. Spezielle Beutel für die Aufbewahrung in Kühlschrank oder Gefrierfach sind für die Lagerung am besten geeignet.

Stillhütchen: Sinnvoll für Mutter und Kind

Für den Stillprozess können außerdem Stillhütchen als Hilfsmittel in Frage kommen: Dabei handelt es sich um Silikonhütchen, die während des Stillens auf die Brustwarze aufgesetzt werden. Zum einen wird dadurch das Saugen für das Baby erleichtert, da der Mund nicht so weit geöffnet werden muss. Dies kann bei saugschwachen Kindern wie Frühchen helfen, den Milchfluss zu verbessern. Zum anderen wird die empfindliche Region um die Brustwarze der Mutter geschützt. Auch bei besonderer Brustwarzenform wie Flach- oder Hohlwarzen können die vorgeformten Stillhütchen helfen.

Wichtig ist dabei, auf die richtige Größe und Form zu achten: Entscheidend ist hier der Durchmesser der Brustwarze und nicht die Größe des Vorhofs. Die Hütchen müssen gut passen – sie dürfen weder zu groß noch zu klein sein. Verfügbar sind die Größen S (klein), M (mittel) und L (groß) mit Durchmessern zwischen 18 und 22 Millimetern. Zur Auswahl stehen außerdem konische und kirschförmige Stillhütchen.

Thermokompressen: Erleichterung für die Brust

Ein weiteres nützliches Hilfsmittel stellen spezielle Kalt-Warm-Kompressen für die Brust dar. Erwärmt können sie helfen den Milchfluss anzuregen, in kaltem Zustand lindern sie in der Regel Spannungsgefühle und Schmerzen. Die Kompressen sind meist mit Gelperlen gefüllt, damit sie sich gut der Brustform anpassen. Für die Brustwarze gibt es eine kleine Aussparung, damit Reizungen verhindert werden. Oft können die Kissen in den Pumpentrichter integriert werden, um auch während des Stillvorgangs zum Einsatz zu kommen.

Stilleinlagen für den Alltag

Für den Alltag haben sich außerdem spezielle Stilleinlagen bewährt. Denn auch wenn gerade nicht gestillt oder abgepumpt wird, kann es zum Milchaustritt kommen. Für die Frauen ist das unangenehm, denn oftmals bilden sich bei größeren Mengen unschöne Flecken auf der Kleidung. Stilleinlagen werden in den BH gelegt, je nach Material können sie ein- oder mehrfach verwendet werden. Waschbare Stilleinlagen bestehen meist aus verschiedenen Materialien, die einen Saugkern umfassen. Unabhängig von den verschiedenen Hilfsmitteln ist auch eine ausreichende Versorgung mit Folsäure in der Stillzeit wichtig, um Mutter und Kind optimal zu versorgen.

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