Folsäuremangel: Ursachen und Folgen

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Berlin - Eins der wichtigsten Vitamine, das mit Kinderwunsch und Schwangerschaft in Verbindung gebracht wird ist die Folsäure. Ein Mangel kann verschiedene Ursachen und vor allem weitreichende Folgen für das ungeborene Kind haben. Daher gilt es rechtzeitig und in ausreichender Menge zu supplementieren. Einen Kundenflyer als Download mit allen wichtigen Informationen zu Folsäure gibt es hier.

Die Folsäure stellt in der Vitaminversorgung von Schwangeren, Stillenden und Frauen mit Kinderwunsch einen essentiellen Baustein dar, besonders im ersten Trimenon ist der Mikronährstoff von großer Bedeutung: Er ist für die bevorstehenden Zellteilungs- und Wachstumsprozesse während einer Schwangerschaft extrem wichtig. Folate werden außerdem für die Synthese des Ergbuts benötigt. Durch einen Folsäuremangel können beispielsweise schwerwiegende Neuralrohrdefekte entstehen: Das Neuralrohr ist die Vorstufe von Rückenmark, Nervensystem und Gehirn – Schäden in einem frühen Stadium können daher weitreichende Folgen nach sich ziehen.

Folat ist ein essentieller Mikronährstoff und ein entscheidender Cofaktor im Kohlenstoffmetabolismus. Chemisch gesehen besteht die Substanz aus einem Pteridin-Derivat, para-Aminobenzoesäure und L-Glutaminsäure. Die Folsäure ist die synthetisch hergestellte Form des Folats, welches zur Gruppe der wasserlöslichen B-Vitamine gehört. Da der Körper das Vitamin nicht selbst herstellen kann, muss es über die Nahrung zugeführt werden: Gute Lieferanten sind beispielsweise grünes Gemüse wie Spinat und Salate, weiterhin Tomaten, Hülsenfrüchte, Nüsse, Orangen, Weizenkeime und Vollkornprodukte sowie Kartoffeln, Leber und Eier.

Die in Lebensmitteln vorkommenden Folate und die synthetische Folsäure haben eine jedoch eine unterschiedliche Bioverfügbarkeit: Folate aus Lebensmitteln und in Supplementen enthaltene synthetisch hergestellte Folsäure werden vom menschlichen Organismus unterschiedlich aufgenommen und die eigentliche Wirkform Tetrahydrofolat umgewandelt. Für die Umrechnung werden daher sogenannte „Folat-Äquivalente” genutzt: Ein Mikrogramm Folat-Äquivalent entspricht einem Mikrogramm Nahrungsfolat oder 0,5 Mikrogramm synthetischer Folsäure.

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