USA

Kongress kritisiert Pharma-Spots

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Der US-Kongress hat vier Pharmaunternehmen wegen ihrer TV-Werbung für verschreibungspflichtige Medikamente kritisiert. Zwei Abgeordnete schrieben nach einer Studie über direkt an Endverbraucher gerichtete Pharmawerbung (DTC) die Geschäftsführer der Konzerne Pfizer, Schering-Plough, Merck & Co und Johnson & Johnson an. Die Unternehmen sollten strengere Richtlinien für TV-Spots einführen, um irreführenden Werbung zu verhindern.

Erst vor rund zwei Wochen hatte der Kongress in einer Anhörung drei Werbekampagnen diskutiert, die abgesetzt wurden. Ein Spot über das von Merck massiv beworbene Vytorin (Simvastatin/Ezetimib) sowie die Werbung von J&J für Procrit (Epoetin alpha) und Pfizers Reklame für Lipitor (Atorvastatin) werden nicht mehr gesendet.

Allerdings hatten sich die Konzerne, auch nachdem ihre Spots abgesetzt wurden, laut Kongress wenig einsichtig gezeigt und auf die Richtlinien des Pharmaverbandes verwiesen. Die Kongress-Abgeordneten John Dingell und Bart Stupak schrieben deshalb auch den Verbandsvorsitzenden Billy Tauzin an und forderten ihn auf, die Vorgaben zu verschärfen.

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