USA

Herstellerkontrollen unzureichend

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Die amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde FDA kontrolliert nach Ansicht eines Untersuchungsorgans des US-Kongresses (Government Accountability Office, GAO) ausländische Pharmahersteller zu wenig. Obwohl 80 Prozent der von US-Phamaunternehmen verarbeiteten Inhaltsstoffe im Ausland hergestellt würden, seien die Kontrollen nach wie vor unzureichend, beklagte die Behörde vor einem Untersuchungskommitee. Während nationale Hersteller sich alle zwei Jahre einer Prüfung unterziehen müssten, gebe es diese Vorgabe für ausländische Konzerne nicht, kritisiert GOA einem Bericht der New York Times zufolge.

Die Datenpflege der FDA ist laut GOA so schlecht, dass nicht einmal bekannt ist, welche Unternehmen schon überprüft wurden. Mehr als 13 Jahre würde es dauern, alle ausländischen Hersteller zumindest einmal zu kontrollieren, kritisierte die GOA-Leiterin Marcia Crosse. Problematisch sei außerdem, dass nur bei inländischen Unternehmen die Kontrollen unangekündigt durchgeführt würden.

Der Kommitee-Vorsitzende warnte vor möglichen fatalen Folgen der nachlässigen Kontrollpolitik. Die kürzlich aus China importierte Zahnpasta mit Diethylenglykol-Zusatz sei ein deutliches Warnsignal. In Panama habe diese Substanz in ebenfalls aus China importierten Erkältungsmitteln mehrere Dutzend Menschenleben gefordert. Die chinesische Regierung kontrolliere ihre exportierenden Pharma- und Chemiekonzerne nicht ausreichend, kritisierten mehrere Sprecher vor dem Untersuchungskommitee. Ein Sprecher der FDA sagte, die Agentur arbeite bereits enger mit den Regierungen anderer Staaten zusammen.

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