Ein Apotheker in Österreich soll auf seine Ehefrau eingestochen haben. Zuvor soll er die Tat per E-Mail angekündigt haben. Die Polizei bestätigte auf Anfrage verschiedene Medienberichte. Es geht um versuchten Mord.
Im niederösterreichischen Kottingbrunn ereignete sich am Montag eine Bluttat. Um die Mittagszeit soll ein 66 Jahre alter ehemaliger Apothekeninhaber im gemeinsamen Einfamilienhaus mehrfach auf seine Frau eingestochen haben. Im Anschluss soll er versucht haben, sich mit einer Waffe selbst umzubringen.
Per E-Mail solle der Verdächtige zuvor seine Tat mehreren Stellen angekündigt haben, berichtet Polizeisprecher Johann Baumschlager. Der „Kronen Zeitung“ liegt laut einem Bericht ein Schreiben vor, in dem der Apotheker eine „Justizwillkür“ erwähnt und schreibt, „dass es bereits zu spät sei“.
Aufgrund der abgeschickten Mails wurden Einsatzkräfte alarmiert. Diese fanden die verletzte Ehefrau am Boden liegend vor. Der Apotheker soll seiner Frau mehrere Stichwunden zugefügt haben, woraufhin sie mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus geflogen wurde. Der Ehemann wurde aufgrund seines Suizidversuchs ebenfalls mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Am Montagabend befanden sich beide in Lebensgefahr.
Die Ermittlungen wurden seitens des Landeskriminalamts Niederösterreich noch am Abend aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt ermittelt wegen des Verbrechens des versuchten Mordes, wie ein Sprecher sagt. Der Mann sei festgenommen worden. „Die Ermittlungen sind im Gange.“
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