USA

Apothekenkette fälscht Rezepte

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Wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz muss die US-Apothekenkette Rite Aid eine Strafe in Höhe von 5 Millionen Dollar zahlen. Eine 2004 eingeleitete Untersuchung der US-Drogenbekämpfungsbehörde hat ergeben, dass Rite Aid-Mitarbeiter gefälschte Rezepte für ephedrinhaltige Betäubungsmittel ausgegeben haben.

Die Nachforschungen der Behörde in 53 der rund 4900 Rite Aid-Filialen hatten Unregelmäßigkeiten bei der Abgabe verschreibungspflichtiger Medikamente ergeben. Darüber hinaus habe das Unternehmen die Ausgabe der Medikamente ungenügend oder gar nicht dokumentiert. Rite Aid habe es zudem versäumt, rechtzeitig und regelmäßig Angaben über den Bestand der meldepflichtigen Arzneimittel an die Drogenbehörde zu machen. Die Apothekenkette wird von den Überwachungsbehörden künftig schärfer beobachtet, teilte das US-Justizministerium mit.

Rite Aid ist die größte Drogerie- und Apothekenkette an der Ostküste der Vereinigten Staaten, und mit einem Umsatz von rund 24 Milliarden US-Dollar, insgesamt die drittgrößte Kette des Landes. In 31 Bundesstaaten beschäftigt das Unternehmen über 100.000 Mitarbeiter.

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